Gipfeltreffen mit Tashi Tenzing im Pitztal – Vom Dach der Welt zum Dach Tirols

Über zwanzig Jahre lang ist er Begleiter zahlreicher, internationaler Expeditionen, die es zwar versuchen, doch immer wieder scheitern. Anders als bei seinen Sherpa-Kollegen ist diese Expedition für ihn nicht nur Mittel zum Geld verdienen, sondern auch seine persönliche Herausforderung. Und so kämpft er sich Jahr für Jahr, Stück für Stücke näher an sein Ziel, das ihn „stärker anzieht, als jede andere Macht auf der Erde“. Am 29. Mai 1953 um 11.30 Uhr ist es dann endlich soweit: Er erreicht mit einem zweiten Mann diesen lang ersehnten Gipfel, auf dem niemals zuvor ein Mensch seinen Fuß gesetzt hat. Der größte Berg der Welt, der Mount Everest auf 8.848 Meter, ist bezwungen!  

Die Rede ist von Tenzing Norgay, der Mann aus dem Volk der Sherpa, der Sir Edmund Hillary bei der Erstbesteigung auf den Gipfel des Mount Everests begleitete. Das powervolle Duo, welches das Unmögliche schafft und das Dach der Welt bezwingt, geht auf ewig in die Entdeckungsgeschichte der Welt ein.

 

Am 29. Mai 1953 gelang Tenzing Norgay zusammen mit Edmund Hillary die Erstbesteigung des Mount Everest. (c) Jamling Tenzing Norgay - http://www.tenzing-norgay-trekking.de

Am 29. Mai 1953 gelang Tenzing Norgay zusammen mit Edmund Hillary die Erstbesteigung des Mount Everest. (c) Jamling Tenzing Norgay – http://www.tenzing-norgay-trekking.de

 

Die Liebe zum Abenteuer und die extreme Leistungsstärke in alpinen Höhen liegen in der Familie. Sohn Jamling Tenzing Norgay und Enkel Tashi Tenzing treten in seine Fußstapfen und bezwingen ebenfalls den Gipfel des Mount Everests. Das macht insgesamt drei Generationen Tenzing auf dem Dach der Welt!

Tashi Tenzing - Enkel des Sherpa Norgay Tenzing

Tashi Tenzing – Enkel des Sherpa Norgay Tenzing

Nun, einige Jahre später und im rund 6800 Kilometer entfernten Pitztal, hat sich Enkel Tashi Tenzing ein neues Ziel gesetzt: Die Begehung des „Dach Tirols“, der Wildspitze auf 3.774 Meter.
Gemeinsam mit der Pitztaler Sportlegende Benni Raich und Extremsportler und Wegbereiter dieser sensationellen Zusammenkunft, Wolfgang Nairz, wird das Pitztal am 8. August Zeuge eines wahren „Gipfeltreffens“.

Die Wildspitze auf 3774m im Pitztal

Die Wildspitze auf 3774m im Pitztal

Der Weg auf die Wildspitze, der höchste Gipfel Nordtirols, führt auch im Hochsommer durch Eis und Schnee und stellt eine beliebte, alpine Herausforderung dar. Ohne gute Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und optimale Ausrüstung inklusive steigeisenfester Schuhe kommt man hier nicht rauf. Und doch kann die Wildspitze mit dem Gletscherexpress als Aufstiegshilfe für die ersten 1000 Hm in einem Tag bezwungen werden. Auch für Raich, Tenzing und Nairz geht es am 8. August ab 2840 Metern los – über den Mittelbergferner zum Mittelbergjoch und weiter über den Taschachferner hinauf zum Fuße des Brochkogels. Noch einmal tief durchatmen, dann das letzte Stück über den Westgrat auf den Gipfel der Wildspitze in Angriff nehmen – und oben das einzigartige Panorama bestaunen.

Nepalexperte Wolfgang Nairz und Pitztaler Skilegende Benni Raich in Nepal

Nepalexperte Wolfgang Nairz und Pitztaler Skilegende Benni Raich in Nepal

Tashi Tenzing und Wolfgang Nairz aktiv bei Hilsprojekten in Nepal

Tashi Tenzing und Wolfgang Nairz aktiv bei Hilsprojekten in Nepal

Wer das fantastische Trio am Dach Tirols kennenlernen möchte, ist herzlich zur Vortragsreihe mit Tashi Tenzing, Benni Raich und Wolfgang Nairz eingeladen. Sie findet am 8. August, 18.00 Uhr im Hotel Vier Jahreszeiten in Mandarfen statt. Der Eintritt ist frei.  Am nächsten Tag findet der legendäre Aufstieg auf das Dach Tirol statt.

Tipp: Vom Café 3.440 am Pitztaler Gletscher kann die Begehung gut mitverfolgt werden.

Wer die Wildspitze ebenfalls bezwingen möchte, sollte sich ausschließelich mit Bergführer auf das Abenteuer begeben.

>> Wildspitzbegehung mit den Bergführern des Pitztal

Hashtag: #DachTirols, #DachderWelt

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1 Antwort

  1. 30. August 2016

    […] hatten die Organisatoren des Pitztaler Tourismusverbands, um der NepalHilfe Tirol eine kommunikative Bühne zu bieten. Und was würde nicht besser passen […]